COUNTDOWN: Bakkt-Futures starten in einer Woche

Bitcoin auf Handy mit Hand

Die Initiative der Intercontinental Exchange (ICE) startet ab dem 22. Juli 2019 in den Testbetrieb. In der Vergangenheit verzögerten sich die Bemühungen um Bakkt immer wieder. Bereits im August 2018 sollten diese an den Start gehen, doch sämtliche Regularien zwangen zu mehrfachen Verschiebungen. Auslöser hierfür war die Aufsichtsbehörde Commodity Futures Trading Commission (CFTC). Nun hat das Warten ein Ende. Die Krypto-Community erwartet diesen Schritt sehnsüchtig, denn dadurch wird der Einstieg in die Welt von Bitcoin & Co. für institutionelle Investoren erheblich vereinfacht. Die Neuerung wird sein, dass die Bakkt-Futures mit echten Bitcoin und nicht mit FIAT hinterlegt werden und somit den Bitcoin Preis positiv beeinflussen.

Ablauf der Testphase

Für den Testlauf wurden die Vertragsdetails für Tages Futures angepasst, so soll es bei beiden Futures eine Mindestpreisschwankung von 2,50 USD pro Bitcoin geben. Trades können zu einem Preis von 0,01 USD pro Bitcoin ausgeführt werden, mit einem Leistungszyklus, der bis zu 12 Monate (für den Monatsvertrag) oder 70 aufeinanderfolgende qualifizierte Vertragsdaten (für den Tagesvertrag) dauern kann. Das offizielle Startdatum des Live Produkts ist noch offen und wird wohl erst nach den Tests absehbar sein.

Ankündigung durch Bakkt-COO – Vergleich mit der Mondlandung

Vor wenigen Tagen veröffentlichte Bakkt-COO Adam White das Startdatum für die Testphase der Bitcoin Futures über einen Blogeintrag. Diesen Termin setze er gleich mit der Mondlandung.

Zitat:

„Dies ist kein kleiner Schritt. Dieser Launch wird einen neuen Standard für den Zugang zu Krypto-Märkten setzen. Denn verglichen mit anderen Märkten, bleibt institutionelle Beteiligung an Krypto verhalten. Dies liegt an Beschränkungen in der Marktinfrastruktur und Regulierungsunsicherheiten.“

Bakkt Screenshot

https://www.bakkt.com/index

Am 22. Juli, zwei Tage nach dem 50-jährigen Jubiläum von Apollo 11, wird Bakkt den Handel mit seinen Bitcoin-Futures beginnen. Im Vergleich zu anderen Märkten bleibt die institutionelle Beteiligung an Kryptowährungen aufgrund von Einschränkungen und Regulierungssicherheit eingeschränkt. Dies führt zu niedrigerenHandelsvolumina, Liquidität und Preistransparenz. Dies soll sich nun ändern. Die Wichtigkeit der Regulierung erkennt man auch an dem Krypto-Projekt Libra von Facebook. Dieses soll aufgrund fehlender Regulierung vorerst komplett gestoppt werden. Fehlende Regulierung gibt es auch bei dessen Kryptowallet. Auch bei dem eigenen Wallet von Facebook scheint die Marktakzeptanz zu scheitern.

Vor dem Hintergrund eines bedeutsamen Jahrestages werden wir an die Botschaft von Präsident Kennedy an eine gemeinsame Sitzung des Kongresses am 25. Mai 1961 erinnert:

“Diese Nation sollte sich verpflichten, ihr Ziel zu erreichen, noch in diesem Jahrzehnt einen Mann auf dem Mond zu landen und ihn sicher auf die Erde zurückzubringen.”

Die NASA hat vor ihrer Herausforderung nicht zurückgeschreckt.
Bakkt mag eine Form von Moonshot sein, aber es basiert auf dem Bestreben, die Zukunft der Finanzen und die Einführung der Blockchain-Technologie zu unterstützen. Die Bemühungen von Bakkt, Institutionen zu helfen, sowie sicher in diesen Markt einzusteigen, sind wichtig für den Markt der Kryptowährungen.

Fazit

Die Krypto-Community erhofft sich durch die Einführung der Bitcoin-Futures ein erhebliches Kursplus, sollte die Nachfrage gegeben sein. In der Vergangenheit wurde immer wieder von einem Bitcoin-ETF gesprochen. Doch ist es nicht Bakkt, was der nächste große Kurstreiber werden könnte? Wir dürfen gespannt auf die nächsten Monate sein und melden uns, wenn erste Ergebnisse der Tests veröffentlicht werden.

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