Was ist eigentlich die Difficulty im Bitcoin-Netzwerk?

Difficulty ist der Schwierigkeitsgrad, den Miner aufwenden müssen, um einen neuen Block zu finden. Dieser ist abhängig von der Hashanzahl (Rechenleistung) des Netzwerkes und der bereits hergestellten Bitcoins. Sogenannte Miner führen komplizierte Rechenschritte (Proof-of-Work-Berechnung) aus, um auf einen Hash-Wert zu kommen, der bestimmte Eigenschaften hat. Sobald ein Miner diesen Wert gefunden hat, werden im BTC Netzwerk aktuell 12.5 BTC ausgeschüttet. Diese Belohnung wird alle 210.000 Blöcke halbiert. Das heißt, je mehr Blöcke gemint und umso mehr Coins ausgeschüttet wurden, umso weiter sinken auch die Ausschüttungen und damit die Inflation.

Dies hat zur Folge, dass die Unwahrscheinlichkeit für einen Miner einen neuen Block zu berechnen steigt und der tatsächliche Wert des Bitcoins anwächst, da mehr Kosten in Form von Strom- und Hardwarekosten zum “schürfen” aufgewendet werden müssen. Da die Miner das Netzwerk kontrollieren und jeder Nutzer aber auch sie selbst abhängig von der Funktionsfähigkeit des Netzwerkes sind, wird das Mining für die Miner immer lukrativ bleiben und der Wert des Bitcoins sich immer über den Herstellungwert einpendeln. Das ist ein wichtiger und wesentlicher Bestandteil des Systems, welches dadurch im Vergleich zu unserem Fiat-Geldsystem nicht inflationär, sondern deflationär aufgebaut ist. Die Wertsteigerung des Bitcoins lässt sich also auch am steigen der Difficulty ablesen.

Diese Schwierigkeit wird von dem sogenannten Nonce vorgegeben, welcher eine kryptographische Funktion ist. Da die Ausschüttung begrenzt ist, stehen Miner im ständigen Wettbewerb, um die richtige Hashfunktion zu finden. Deshalb hängt die Warscheinlichkeit eines Miners einen Block zu lösen von seiner Rechenleistung und von den Wert der Nonce ab (aktuell 1:3 Mrd im Bitcoin Netzwerk).

Wer bestimmt, wann ein Block gefunden wurde?

Der sogenannte Nonce gibt die Difficulty vor. Nur durch Ihn kann ein Block abgeschlossen werden, da er die Funktion enthält, welche zum Lösen eines neuen Blocks benötigt wird. Beim Bitcoin soll alle 600 Sekunden (10 Minuten) ein neuer Block generiert werden. Alle 14 Tage passt sich dort, unter Vorgabe der Nonce, die Schwierigkeit an die gesamte Rechenleistung des Netzwerkes an. Dies garantiert, dass selbst wenn sich die Rechenleistung beispielsweise verdoppelt, nach zwei Wochen wieder erst nach 10 Minuten ein Block generiert wird.

Dadurch steigt die Difficulty bei mehr Rechenleistung was zum Resultat hat, dass die Ausschüttungen weniger werden weshalb es sich um ein deflationäres System handelt. Um die Warscheinlichkeit für private zu erhöhen, schließen diese sich zu Pools mit erhöhter Rechenleistung für maximalen Erfolg zusammen. Dadurch steigt die Warscheinlichkeit einen Block zu treffen um ein Vielfaches, was den Erfolg der Pool-Miner garantiert.

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