Was ist CPU, GPU und ASIC Mining?

Als Bitcoin noch in den Kinderschuhen steckte, war das CPU-Mining einer der einzigen Wege Bitcoins herzustellen. Dabei wurde mit dem handelsüblichen Computer gerechnet. Da die Community aber andere Möglichkeiten zum Mining suchte, wurde der Weg für das Mining mit der Grafikkarte (GPU-Mining) geebnet. Der Vorteil der GPU ist, dass diese die Arbeit im Vergleich zu einer CPU parallel verrichten können und somit eine Erhöhung der Mining-Leistung um das 50 – 100 fache erreicht wird.

Prinzipiell kann jede GPU für das Mining benutzt werden. Nach einer gewissen Zeit stellte sich heraus, dass GPU’s von AMD im Vergleich zu nVidia im Mining überlegender sind. Doch auch die Zeit geht weiter: Aktuell befindet sich die Crypto-Welt in einem Übergang zur sogenannten Anwendungsspezifischen integrierten Schaltung (ASIC = Application Specific Integrated Circuit). Hierbei handelt es sich um einen Chip, welcher nur für eine ganz bestimmte Arbeit entwickelt wurde und einen ausgewählten Coin spezifisch herstellt. Wenn nun ein ASIC für das Mining von Bitcoin gebaut wurde, kann dieser weder Ethereum noch irgendeine andere Kryptowährung herstellen.

Der enorme Vorteil der ASIC’s ist jedoch, dass durch erledigen einer bestimmten Aufgabe, die Hashrate (Rechenleistung) zum einen zu einer 100-fachen Erhöhung, aber gleichzeitig auch zu einer Senkung des Energiebedarfs um circa das siebenfache führt. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Mining-Entwicklung von CPU zu GPU und letztendlich bei ASIC angekommen ist. Diese werden seitdem weiterentwickelt. Es gibt zwei Varianten zu minen: Alleine oder als Mitglied eines Pools. Hierbei überwiegen die Vorteile des Mining-Pools definitiv. Es muss keine teure Rechenhardware angeschafft werden und die teuren Stromkosten bezahlt werden, sondern mehrere Investoren schließen sich in einer Gruppe zusammen. Dadurch werden die Erträge maximiert, die Arbeit gleichzeitig minimiert.

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