Bitcoin Banken: Bundesrat gibt Bitcoin-Handel ab 2020 frei

Bitcoin Banken - Bitcoin in Hand virtuellEs hat viele Jahre gedauert, bis die deutsche Regierung auf das Thema Bitcoin und Blockchain zugegangen ist, aber in den letzten Monaten kommen deutliche Tendenzen auf. 10 Jahre nach dem erstmaligen Erscheinen des Bitcoins können sich Krypto-Hodler freuen. Blockchain wird ernstgenommen und ein regularischer Rahmen wird geschaffen. Nun hat der Bundestag die Verwahrung und den Verkauf bzw. den Handel von Bitcoin bei Banken ab 2020 erlaubt.

Bisher mussten die Finanzinstitute einen Antrag stellen und auf lange Prüfung warten. Ab nächstem Jahr ist es unter Beachtung von buchhalterischen und geldwäschetechnischen Gesetztesgrundlagen sofort möglich, den Handel und die Verwahrung von Kryptowährungen zu starten. Vorher mussten komplizierte Wege hierfür gegangen werden.

Was genau ändert sich?

Bevor die Bundesregierung den Beschluss traf, galt das sogenannte Trennungsgebot. Dieses besagt, dass Banken, welche aktiv die normalen traditionellen Bankengeschäfte leiten, nicht zusätzlich noch Bitcoin verwahren dürfen. Vorher mussten die Finanzinstitiute das digitale Geld bei externen Firmen oder speziellen Tochterunternehmen lagern. Ab 2020 soll die Möglichkeit, dass Banken auf Bitcoin zugreifen können, deutlich vereinfacht werden.

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Die Geldinstitute können dann auf das Trennungsgebot verzichten und dadurch sofort Kryptowährungen anbieten, wie aus einem Artikel vom Handelsblatt hervorgeht. Damit sparen diese sich nicht nur viel Zeit, sondern das Know-How rund um Bitcoin und der damit verbundenen Blockchain-Technologie steigt intern im Bankensektor. Vorher mussten externe Dienstleister das Geschäft abwickeln, welche nicht von den Banken direkt betrieben wurden. Dieser umständliche, zeitintensive und kostspielige Weg ist nun Geschichte. Klare Regulierungen werden geschaffen.

Bitcoin Banken nicht die einzige REgulierung 

Bereits am 18. September wurde von der deutschen Bundesregierung die Blockchain Strategie veröffentlicht. Hier wurden erste Handlungsprinzipien definiert, welche sich auch der Aufklärung der Bevölkerung widmet. Zudem wurden bereits vor einigen Wochen die Bundesbanken dazu beauftragt, das Thema Stable Coins zu erforschen. Es wird hierbei eine deutliche Richtung von der Regierung ausgelebt: Regulation ohne den technischen Fortschritt zu gefährden. Auch wenn bestimmte Unternehmen verboten wurden …

Bitcoin Banken - RegulationBei Produkten, welche eine Gefahr für die Finanzstabilität darstellen könnten, wird ein klares Verbot ausgesprochen. So wurde das stark umworbene Facebook-Projekt Libra bereits vor dem offiziellen Start von der Regierung verboten. Auch das Unternehmen BitPay hat den deutschen Markt verlassen. Grund hierfür sind verschiedenste Gesetzesänderungen, welche einen höheren Verwaltungsaufwand für BitPay dargestellt haben.

Im Juni 2019 wurde mit dem ersten Urteil zu Kryptowährungen in Deutschland die Krypto-Steuer bestätigt. Damit beweist die Regierung, dass die bestehenden Gesetzesgrundlagen angewandt werden und erfolgreich zu sein scheinen. Immer mehr Organe befassen sich mit dem Thema Blockchain und Kryptowährungen. Das Finanzgericht Berlin-Brandenburg hat sich mit der Frage beschäftigt, ob Kryptowährungen Wirtschaftsgüter sind. Die Antwort ist: Ja. Es ist klar zu merken, dass Bitcoin auch in Deutschland im Alltag angekommen ist, auch wenn jetzt erst eine Gesetzesgrundlage für Bitcoin Banken geschaffen wurde.

Fazit – Bitcoin Banken als sichere Kaufmöglichkeit

Es ist klar zu erkennen, dass Blockchain in Deutschland immer mehr zur Realität wird. Die Regierung möchte mit der Gesetzesänderung vor allem die Möglichkeit schaffen, um die Masse der deutschen Bevölkerung den Zugang zu Bitcoin auf eine sichere Art zu gewährleisten. Der Kauf über eine Bitcoin Bank wird sehr einfach sein.

Bitcoin Banken - Wallets

Allerdings sollte jedem Käufer immer bewusst sein, dass solange die Bank das digitale Geld von dir hält, der Sinn und Zweck einer Blockchain und somit die Ideologie der Dezentralität nicht vorhanden ist. Wir empfehlen daher auch beim Kauf von Kryptowährungen über eine Bank, Bitcoin immer in ein eigenes von sich selbst verwaltetes Wallet zu senden. Dann bist du in jedem Fall auf Nummer sicher gegangen und keiner kann dir deine Krypto-Coins wegnehmen.

Trotzdem lässt sich abschließend sagen, dass die Verwahrung von Bitcoin bei Banken ein sehr positiv einzuschätzendes Zeichen ist. Auch wenn eine Gefahr des Verlustes der Dezentralität vorhanden ist, werden viele langjährige Krypto-Hodler langfristig sicher auch etwas Bitcoin auf einer Bitcoin Bank liegen haben.

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