Bitcoin ist virtuelles Eigentum!

Seit längerer Zeit ist in China der Besitz sowie der Handel mit Bitcoin verboten. In einer Klage gegen ein chinesisches Unternehmen wurde jetzt allerdings beschlossen, dass Bitcoin als virtuelles Eigentum zählt. Der Haken an der Sache ist, dass die Regierung sich trotzdem negativ dazu geäußert hat, das Handeln von Bitcoin zu erlauben.

Die Beziehung zwischen China und Krypto

Kryptowährungen und deren Regulierung sind derzeit in aller Munde. Nicht nur entfernte US-Senatoren und der Präsident der vereinigten Staaten äußern sich dazu, nein, auch hier in Deutschland und Europa wird viel über diesen Bereich diskutiert. Jetzt kommen Neuigkeiten aus dem Riesen-Markt China.

China zählt als Vorreiter der Blockchain-Projekte. Mit mehr als 800 Blockchain-Patenten ist das Land weltweit auf Platz Nummer eins der Blockchain-Entwicklung. Mehr dazu erfährst du hier! Allerdings ist in China der Handel mit Bitcoin, dem Kopf aller Kryptowährungen, verboten. Das Gerichtsverfahren und die daraus resultierenden Beschlüsse könnten jedoch ein großer Schritt für Bitcoin sein, sich in diesem Markt wieder zu etablieren.

Gericht in Hangzhou beschließt: Bitcoin ist virtuelles Eigentum!

Die eigentliche Klage beläuft sich auf Streitigkeiten zwischen einer Kundin und einem ex-Unternehmen, das auf dem chinesischen Online-Marktplatz Taobao zu finden war. Die Klägerin gibt hierbei an, sich im Jahr 2013 2.675 BTC zu einem Preis von 20.000 Yuan (2.900$) gekauft zu haben. Als die Klägerin im Jahr 2017 auf ihr Geld zugreifen wollte, bemerkte sie, dass das Unternehmen, über das sie ihre Bitcoin erworben hatte, bereits geschlossen hat. Die Schließung des Ladens war ihr nicht mitgeteilt worden, was zu dem Verlust des Kapitals geführt hat. Zu diesem Zeitpunkt war der Handel mit BTC in China bereits verboten – und dadurch auch Taobao, die Seite, auf der das Unternehmen sesshaft war. Die Betroffene versuchte den Betreiber des Unternehmens zu kontaktieren, allerdings zwecklos.

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Also kam es zur Klage. Die Betroffene forderte Schadensersatz in Höhe von 76.000 Yuan (11.000$) von Shanghai Technology Company und Taobao. Dies entspricht dem Wert der Bitcoin zum Klagezeitpunkt. Da die Klägerin jedoch nicht beweisen konnte, dass das Unternehmen der Eigentümer des Ladens war, bei dem sie ihre Bitcoin gekauft hatte, wurde die Klage abgewiesen.

Bei dem Verfahren stellte das Gericht jedoch fest, dass Bitcoin ein virtuelles Eigentum ist, da es wertvoll, knapp und wegwerfbar ist. Dies seien die Eigenschaften, die ein Eigentum ausmachen. Nach diesem Beschluss werden Bitcoin nach dem „allgemeinen Zivilrecht“ anerkannt.

Fazit

In China ist zwar der Handel von Bitcoin verboten, allerdings stellt sich durch dieses Urteil klar, dass Bitcoin in China nun anerkannt und als Eigentum angesehen wird. Liberalisiert China den Handel mit Bitcoin, so wird ein weiterer Milliardenmarkt in Bitcoin etabliert. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Schritt in nicht allzu langer Ferne liegt, so dass wir uns eventuell in naher Zukunft über Kurssteigerungen freuen dürfen.

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