Blockchain studieren: 900.000€ Fördermittel für Entwicklung eines rechtssicheren Rahmens

Blockchain studieren - Tastatur Deutschland FahneDie CDU/CSU-Fraktion hat am 15. November auf ihrer eigenen Website einen Beitrag veröffentlicht, demnach die Universität in Marburg Fördermittel in Höhe von 900.000€ erhält und damit die juristische Lage hinter der sehr breit gefächerten Blockchain-Technologie erforscht. Diese soll im wahrsten Sinne des Wortes das Recht hinter Blockchain studieren. Das Projekt soll den Namen “Blockchain und Recht” haben.

Wie sollen die Geldmittel aufgeteilt werden?

Wie oben bereits beschrieben, beläuft sich das Gesamtvolumen der Fördermittel auf 900.000€. Dabei wird nicht das ganze Kapital auf einmal ausgeschüttet. Verteilt über mehrere Jahre soll eine strukturiere Investition durchgeführt werden. Blockchain studieren wird in diesen Zeiten von immer mehr Universitäten angeboten – nun agiert die Politik aktiv mit monetären Mitteln.


Deutschland geht immer weiter auf die Blockchain-Technologie zu. Erfahre hier mehr über die einzelnen Maßnahmen dahinter.


Im Jahr 2020 soll die Universität auf 150.000€ Zugriff haben. In den beiden darauffolgenden Jahren auf die doppelte Summe, also jeweils 300.000€, und im letzten Förderjahr 2023 noch einmal mit 150.000€.

Der zuständige Berichterstatter im Haushaltsausschuss, Markus Uhl, erklärte in einem Kommentar:

Das Projekt „Blockchain und Recht“ wird ungeklärte Rechtsfragen im Bereich der Kryptowährungen oder im Bereich der öffentlichen Register erforschen, wie etwa die Tauglichkeit der Blockchain-Technologie für die Führung von Grundbüchern und Handelsregistern beschäftigen. Ebenfalls steht das Wahlrecht, also die Durchführung rechtssicherer Internet-Wahlen mittels der neuen Schlüssel-Technologie, auf der Agenda.

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Die Rechtssicherheit hinter der Blockchain studieren

Der Universität Marburg wurde hierbei eine große Aufgabe und Verantwortung gegeben. Der aktuell benutzte Rechtsrahmen ist nicht 100% mit der Blockchain vereinbar. Auch die Datenschutzverordnung ist nicht voll auf die Blockchain-Technologie anwendbar.

Schon deshalb, weil bei der Blockchain jeder auf alle Daten eines anderen Nutzers Zugriff hat, außer auf den Private Key oder den Schlüssel zu seinem Wallet, ist die Technologie nicht mit der DSVGO konform. Daher ist die Wahrscheinlichkeit der Schaffung einer neueren, komplexeren Rechtslage im Bezug auf die Blockchain-Technologie notwenig und auch essentiell.

Der CDU/CSU-Politiker Eckhardt Rehberg erklärte sehr zukunftsweisend zu dem Beschluss:

Unsere heutigen Beschlüsse zeigen einmal mehr, wie wichtig das Thema Blockchain-Technologie für uns ist. In den kommenden Jahren werden wir daher das Projekt „Blockchain und Recht“ des Instituts für das Recht der Digitalisierung (IRDi) an der Universität in Marburg fördern, um die enormen Rechtsunsicherheiten bei der Technologie zu beseitigen, die derzeit noch Initiativen von Unternehmen behindert.

Die Uni Marburg – zukunftsweisend unterwegs

Auf der offiziellen Seite der Universität von Marburg wird sehr kompetent das Thema Digitalisierung erklärt, und welchen dringenden Nutzen die Blockchain-Technologie darin einnehmen wird. Zudem wird erklärt, dass die Erschaffung und Nutzung von neuen Technologien auch völlig neue Rechtsfragen aufkommen lässt. Blockchain studieren wird noch nicht als Studiengang angeboten. Hierbei ist nicht nur der Datenschutz, sondern auch allgemeine Geschäftsbedingungen und das Kartellrecht betroffen. Aufgrund innovativer Entiwcklungen im Blockchain-Bereich, sind aufgrund der monetären Gewichtung vor allem das Register-, Sachen- und Gesellschaftsrecht betroffen.

Für die Erforschung ist nun die Universität zuständig. Besonderer Fokus liegt hierbei auf der Digitalisierung des Finanzsektors, aber auch des Rechtsberatungsmarktes. Interessant werden auch unterschiedliche Regulierungen und Gesetzesgrundlagen auf europäischer und internationaler Ebene.

Fazit – Rechtssicherer Rahmen wird in den kommenden Jahren erschaffen

Regulation Schriftzug mit Hand - Blockchain studierenDer Zuschuss der Fördermittel der Bundesregierung in Deutschland geht auf die Entwicklung der Blockchain-Strategie vor einigen Monaten zurück. Hierbei wurde festgelegt, dass umfassende Investitionen in Bereiche rund um die Blockchain-Technologie getätigt werden. Ebenfalls sollen regelmäßige Treffen stattfinden, um das Know-How aller Beteiligten zu stärken und mit der Technologie in Zukunft mitzuwachsen.

Auch wurden die Bundesbanken bereits vor einigen Monaten von der Regierung beauftragt, das Thema Stable Coins zu erforschen. Ob es langfristig eine Digitalisierung des Euros geben soll, bleibt an dieser Stelle offen. Allerdings wird klar, dass das Wissen über die Blockchain-Technologie in Deutschland von der Regierung ausgebaut wird.

Die positiven Nachrichten bleiben allerdings nicht alleine. Da wo es positive Nachrichten gibt, sind die negativen nicht weit entfernt. So hat sich im Laufe des Jahres aufgrund verschiedenster Gesetzesänderungen in Deutschland das weltweit agierende Krypto-Unternehmen Bitpay aus dem deutschen Markt entfernt.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BAFIN) hat 2019 bereits einige Unternehmen eingeschränkt. Mehr dazu findest du hier im Artikel.

Und auch das weltweit bekannte und angepriesene Facebook-Projekt Libra wurde eindeutig von der deutschen Regierung verboten. Hier wurde die Innovation, welche eine vielzahl von Krypto-Unternehmen mit sich bringen, gestoppt.

Jedoch ist trotz der nicht sehr zukunftsfördernden Nachrichten eine klare positive Haltung der Regierung zu erkennen. Erst vor einigen Tagen wurde das erste Krypto-Urteil in Deutschland gefällt. Hierbei wurden die bereits bekannten steuerlichen Aspekte hinter einer Versteuerung von Kryptowährungen nochmal bestätigt.

Du möchetst mehr über Krypto und Steuern erfahren? Dann empfehlen wir dir folgendes Video. Wie immer nehmen wir keine Haftung für die Inhalte, da die Rechtslage sich auch jederzeit ändern kann.

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