Deutschland geht immer weiter auf Krypto zu!

Bafin stuft Kryptowährungen als Finanzinstrument ein

Laut einem Bericht der FAZ am 24. Juli werden Kryptowährungen ab 2020 als Finanzinstrument eingestuft. Die Bafin kam zu diesem Entschluss, da im nächsten Jahr eine Geldwäscherichtlinie startet, die alle Krypto-Unternehmen dazu verpflichtet, eine Lizenz der Bafin zu erwerben.

Positiv oder Negativ – was überwiegt?

Zunehmend werden Stimmen breit, die sich gegen dieses Gesetzesentwurf stellen, da dieser die Innovation in Deutschland hemmen und in andere EU-Länder treiben würde. Der FDP-Bundestagabgeordnete Frank Schäffler äußert sich mit folgenden Worten:

„Nun zwingt die Regierung mit überzogenen Anforderungen die Anbieter von Handelsplattformen für Kryptowährungen dazu, das Land zu verlassen uns sich in der EU einen anderen Standort zu suchen.“
„Mit der Geldwäschebekämpfung lässt sich jedes innovative Geschäftsmodell im Finanzbereich plattmachen“

Er betont, dass Deutschland die Vorgaben der EU „eins zu eins“ übernehmen, allerdings keine weiteren hinzufügen soll.

Dem entgegen stehen die Worte von Christian Schmies, Partner der Kanzlei Hengeler Mueller über den Gesetzesentwurf.

„Dieser beschränkt sich nicht nur auf eine Minimalumsetzung, sondern geht darüber mit zusätzlichen Anforderungen hinaus. Das ist zu begrüßen.“
„Die Technologie hat sich auch deshalb noch nicht bei institutionellen Investoren durchsetzen können, weil ein verlässlicher Rechtsrahmen fehlt.“

Bei dieser Debatte stehen auf der einen Seite zu viele Vorgaben, die mögliche Blockchain-Unternehmen in andere EU-Länder drängt, auf der anderen, dass der Markt durch fehlende Regulierungen noch nicht genug Sicherheit für Investoren bietet. Da beides wichtige Aspekte sind, muss jeder für sich selbst entscheiden, welcher Fakt für ihn überwiegt.

Es ist zu erkennen, dass Kryptos in Deutschland immer weiter an Popularität gewinnen. Dies zeigt auch der Auftrag des Bundestags an die Bundesbanken Stable Coins zu erforschen, sowie dass eine der angesehensten Kryptoconventions in Deutschland stattgefunden hat.

Stuttgarter Börse bietet Kryptowährungen an

Der Betreiber der zweitgrößten deutschen Börse, die Boerse Stuttgart Group, bietet seit Anfang des Jahres vier verschiedene Kryptowährungen zum Kauf an. Zu diesen zählen Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Ripple (XRP). Weitere Währungen sind derzeit in Planung. Die Kryptos sind ausschließlich über die App BISON erhältlich, welche kostenlos im Google Play Store sowie im App Store von Apple zu finden ist.

BISON ermöglicht den einfachen Handel mit Kryptowährungen, ohne ein Wallet einrichten zu müssen. Das Kaufen und Verkaufen findet ausschließlich über die App statt. BISON erfüllt alle rechtlichen Auflagen, die für den deutschen Markt notwendig sind und sorgt mit einem umfassenden mehrstufigen Sicherheitskonzept für die sichere Verwahrung der Coins. Zudem stellt dir BISON die wichtigsten News zusammen, welche du in der App einsehen kannst. Allerdings solltest du dich nicht blind auf das sogenannte „Cryptoradar“ verlassen, sondern selbst Nachforschungen betreiben.

Der Nachteil der App sind zum einen Gebühren in Höhe von 0,75% pro Trade. Zum anderen ist das Spekulieren auf fallende oder steigende Kurse bei BISON nicht möglich.

Hamburger Senat will Blockchain-Technologie weiter fördern

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Der Senat in Hamburg rechnet damit, dass die Attraktivität der Blockchain-Technologie in den nächsten Jahren weiterhin steigen wird. Im Gegensatz zu anderen Städten und Ländern legt der Hamburger Senator Michael Westhagemann Wert darauf, an realen Anwendungsfällen der Blockchain-Technologie zu arbeiten, um einen echten Mehrwert in Form von Effizienzgewinnen und zusätzlicher Sicherheit zu schaffen, anstatt den Fokus auf die Kryptowährungen an sich zu legen.

Erste Blockchain-Projekte

In Hamburg laufen bereits einige Blockchain-Projekte. Dazu gehören zum Beispiel HanseBloc, eine Technologie, um Frachtpapiere zu digitalisieren und Enerchain, eine Energiehandelsplattform.

Um Studierende praxisnahe Erfahrungen rund um Bitcoin, Blockchain und co. sammeln zu lassen, haben auch einige Unternehmen Kooperationen mit Hochschulen unterstützt. Um diese Materie weiter zu erforschen, haben Unternehmen Kooperationen mit Hochschulen geschlossen. Dies bietet Firmen die Möglichkeit, junge inspirierte Mitarbeiter zu gewinnen und bietet den Studenten praxisnahe Erfahrungen. Auch die Telekom hat bereits eine Kooperation mit einer Berliner Hochschule. Hier erfährst du dazu mehr.

Fazit

Deutschland gewöhnt sich an Kryptowährungen und merkt, dass sich mit den Blockchain-Technologien ganz neue Wege öffnen. Auch wenn Kryptowährungen in Deutschland noch mit Samthandschuhen angefasst werden, so gehen sie immer weiter in den Alltag Deutschlands mit ein.

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