Österreichische Staatsdruckerei verkauft ab sofort Cold-Wallets namens “Chainlock” in Form einer Karte

Die Österreichische Staatsdruckerei verkauft ab sofort Coldwallets in Form einer Karte mit dem Namen “Chainlock”. Mittels Laser wurden auf dieser Karte Private Key sowie Public Key von einer Bitcoin- oder Ethereum-Adresse  eingraviert. Auch für blinde sollen diese erfühlbar sein. In einer Pressemitteilung vom 29. Juni gab dies die Tochtergesellschaft “Youniqx Identity AG” bekannt.

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Österreich Flagge mit Münzen und Euro ScheinenWas genau hat es mit der Karte “Chainlock” auf sich?

Laut Youniqx soll die Karte fälschungssicher, wasser- und sogar feuerfest sein. Durch die 100%-tige Handhabung offline kann der Private Key nicht über digitale Geräte wie WLAN, Cryptolocker oder NFC ausgelesen werden. Aktuell kosten die Karten je Stück 59,99€ und sind unter diesem Link erhältlich.

Auf der Vorderseite der Karte ist die Adresse für Einzahlungen zu erkennen. Auf der Rückseite ist ein Sicherheitssiegel mit holografischen Sicherheitsmerkmalen, ähnlich wie beim Personalausweis, erkennbar. Sobald der Blickwinkel verändert wurde, öffnen und schließen sich die Schlösser. Zudem erscheint ein Schriftzug mit den Worten “CHAINLOCK PRIVATE KEY.

Daneben wurden einige weitere zusätzliche Sicherheiten eingebaut, wie Sicherheitszungen am Rande des Sicherheitssiegels, weitere Mikroschriften und spezielle Farbverläufe. Außerdem reagiert die Karte auf den Einfluss von UV- und Invarot-Licht.

Was genau ist die Österreichische Staatsdruckerei?

Bereits 1804 wurde diese mit Sitz in Wien, anfangs unter dem Namen k.k. Hof- und Staatsdruckerei von Kaiser Franz I., gegründet. Erst 1918 erhielt diese den Namen Österreichische Staatsdruckerei. Im Jahr 1997 gab es eine Umwandlung in eine Aktiengesellschaft, bis zwei Jahre später diese zum Zwecke der Privatisierung in eine GmbH umfirmiert wurde.

Die Forschung und Entwicklung der Sicherheits- und ID-Dokumente hat schon immer einen großen Stellenwert. Die Produkte reichen von eReisepässe, zu Personalausweise, Führerscheine, Zulassungsschein, Cyber Security und Briefmarken. Die offizielle Website findest du hier.


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gehacktes Schloss

Fazit – welche Risiken birgt Chainlock und die Karte?

Aufgrund der langen Geschichte des Unternehmens, welche das Wallet herausgibt, kann Manipulation ausgeschlossen werden. Allerdings solltest du beim Kauf einige Dinge bedenken: Die Karte muss nach Einzahlung von Coins unbedingt an einem sicheren Ort aufbewahrt werden! Dieser darf nur für dich zugänglich sein. Dann ist Diebstahl ausgeschlossen. Auf der Website wird hierfür auf Bankschließfächer, einen eigenen Tresor oder auf das Vergraben der Karte im Garten verwiesen. Wichtig ist, dass nur du den Zugriff auf deine Karte hast.


Welche Wallets werden unterschieden? Erfahre es hier!


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