Venezuela umgeht US-Sanktionen mit Bitcoin

Das Problem

Seit 2015 belegt die USA Venezuela mit Sanktionen mit dem Grund der Menschenrechtsverletzungen.  So haben sie angefangen mit sieben Offizieren und Spitzenbeamten nach und nach immer mehr hochrangige Funktionäre Venezuelas mit Sanktionen in Form von Einfrieren der Bankkonten sowie Einreiseverbote in die USA zu belegen. Nach der Wiederwahl Maduros 2018 belegte Trump erstmals auch Unternehmen mit Sanktionen, darunter auch die PDVSA (Petróleos de Venezuela). Für US-Amerikaner ist es in jeglicher Hinsicht verboten, Geschäfte mit sanktionierten Unternehmen oder Privatpersonen zu machen. Mehr dazu findest du hier!

Die Lösung

Da dies harte wirtschaftliche Rückschläge für Venezuela sind, suchten Funktionäre nach einer Lösung, diese Sanktionen umgehen zu können – Kryptowährungen. Dies ist möglich, da dort der Geldtransfer direkt zwischen Absender und Empfänger stattfindet und keine dritte Institution wie eine Bank dies blockieren könnte. Da US-Amerikanern der Kauf von venezolanischen Kryptowährungen, dazu zählt „Petro“, sowie eine weitere geplante staatliche Währung namens „Oro“, verboten ist, wird Bitcoin als Bezahlungsmethode genutzt.

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Wallets

Aus einem Bericht der dort ansässigen lokalen Nachrichtenagentur ABC geht hervor, dass es Fluggesellschaften ausgerechnet durch eine US-Amerikanische App namens Jet Man Pay erleichtert wird, den Sanktionen zu umgehen und Luftverkehrssteuern zu erheben. Diese werden in Form von Bitcoin ausgeschüttet und in Partnerländern wie Russland, China oder Ungarn in Fiat-Geld umgewandelt und auf venezolanische Regierungskonten überwiesen. Im Februar 2018 wurde dieses System zum ersten Mal beim internationalen Flughafen Maiqueta angewandt. Da das Konzept funktioniert, will Präsident Maduro dies auf weitere Flughäfen erweitern.

 

Dies ist für Venezuela ein wichtiger Schritt, da sie bis jetzt noch keine Steuereinnahmen auf das Öl der PDVSA bekommen haben, da die Fluglinien nicht wissen, wie sie ihre Dienstleistungen zahlen sollen, wenn die Konten der PDSVA eingefroren sind. Da die Ölindustrie das Unternehmen mit dem meisten Umsatz des Landes ist, fehlt dem Staat jede Menge Geld.

Fazit

Venezuela hat einen Weg gefunden, den strengen Sanktionen der USA mittels Kryptowährungen zu umgehen. Auch der Iran nutzt dieses Schlupfloch mittlerweile. Dies ist eine gute Möglichkeit, das Land finanziell wieder ein wenig in Fahrt zu bekommen. Dies ist gut für das Image von Bitcoin und könnte sich ebenfalls im Kurs wiederspiegeln, da die Personen in Führungspositionen von Venezuela durch die Sanktionen auf ihn angewiesen sind.

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