Wie Regulierungen von Kryptowährungen gehandhabt werden

Schaden die Regulierungen Kryptowährungen? Da der Kryptomarkt schwer zu regulieren ist, sehen Regierungen eine gewisse Herausforderung mit Kryptowährungen umzugehen. Hierbei scheiden sich die Meinungen verschiedener Staaten insgeheim. Während Venezuela schon einen staatlichen Coin auf den Markt gebracht hat, versuchen andere Regierungen noch immer Kryptowährungen zu unterdrücken. Im Folgenden siehst du die neuesten Statements der Regierungen.

San Marino verabschiedet Blockchain Gesetz für Kryptowährungen – Regulierungen kommen? Regulierungen Kryptowährungen

Der erstmals im Februar vorgestellte Gesetzesentwurf über die Regulierung von Blockchains wurde von den beiden Staatsoberhäupter Michele Muratori und Nicola Selva unterzeichnet. Inhalt des Dokumentes sind die Voraussetzungen, die ein Blockchain-Unternehmen erfüllen muss, um eine Zulassung vom Innovationsministerium von San Marino zu erhalten. Auch hier sind klare Regulierungen zu finden.

Durch dieses Gesetz ist es Blockchain-Unternehmen aus San Marino, Staaten der EU und allen anderen mit San Marino im Pakt stehenden Ländern möglich, eine Zulassung durch das Innovationsministerium zu erhalten.

Das Innovationsministerium ist sowohl für die Aufsicht als auch für die Durchführung des Gesetzes zuständig, um Klarheit in der „neuen“ Welt des Geldes zu schaffen. In dem Gesetz wird insbesondere gegen Geldwäsche gearbeitet und zwischen Wertpapier-Token und Utility-Token unterschieden. Eine klare Regulierung wird angestrebt. Die Eigenschaft der Wertpapier-Tokens kann man mit Aktien vergleichen, wobei zweitere nur einen zweckgebundenen Nutzen erfüllen. Die beiden Tokens werden wie folgt definiert:

 „Utility-Tokens sind als eine Art Gutschein für die Nutzung eines Produktes oder einer Dienstleistung zu verstehen, die von einem Blockchain-Unternehmen angeboten werden, während Wertpapier-Tokens als digitale Vermögenswerte anzusehen sind, die entweder: a) einem Firmenanteil entsprechen; oder b) eine Schuldverschreibung sind.“

Dies gibt einen Einblick in das Steuerrecht der beiden Tokens. Während Wertpapier-Token als Aktie oder Schuldverschreibung – abhängig von der Ausprägung des Token – gewertet werden, sollen die Utility-Token als Fremdwährung behandelt werden. Somit unterliegen beide Tokens ihrer eigenen Regulierung und sind von der Einkommenssteuer befreit.

US Börsenaufsicht gestattet bisher noch keinen BITCOIN-ETF wann folgen die Regulierungen von Kryptowährungen?

In einem Interview mit dem Wirtschafts- und Finanznachrichtensender CNBC wurde Jay Clayton, der vorsitzende der amerikanischen Börsenaufsicht SEC über die Einführung des Bitcoin-ETF, welche bereits im Jahr 2018 in Erwägung gezogen wurde, befragt. Aus seinen Äußerungen wurde jedoch deutlich, dass es ohne Verbesserungen bei der Marktüberwachung und -verwahrung von Kryptowährungen ein ETF nicht zustande kommen wird.

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Es wurden bereits mehrere ETF-Anträge abgelehnt, und als Begründung das Risiko von Betrug und Manipulation, sowie die Herausforderung des Anlegerschutzes aufgeführt. Auf der Consensus Invest-Konferenz von CoinDesk sagte Clayton, „Wir haben einige Diebstähle im Zusammenhang mit digitalen Assets erlebt, bei denen Sie sich am Kopf kratzen“ sowie „Es ist uns wichtig, dass die dem ETF zugrunde liegenden Vermögenswerte gut verwahrt werden und nicht verschwinden.“

Im Interview erklärt Clayton das Problem der Marktüberwachung wie folgt: „Was Anleger erwarten, ist, dass der Handel mit der Ware, die dem ETF zugrunde liegt, sinnvoll und frei von Manipulationsrisiken ist.“ Dies sei ein Problem, das angegangen werden muss, bevor er sich dabei „wohl fühle“.

Die New York Stock Exchange und die Nasdaq verfügen über sogenannte Überwachungssysteme, die missbräuchliche und manipulative Aktivitäten an den Börsen überwachen, verhindern und untersuchen. Doch diese Sicherheitsvorkehrungen gibt es derzeit nicht an allen Börsenplätzen, an denen der Handel mit digitalen Währungen stattfindet

Steuerhinterziehung von Kryptowährungen – Japan startet Regulierungen

Japanische Steuerbehörden haben Daten von Exchanges gesammelt Regulierungen Kryptowährungenund ausgewertet, die nahelegen, dass Trader Gewinne aus Kryptowährungen in Millionenhöhe veruntreut haben. Hier schlagen die Regulierungen mit voller Wucht zu.

Laut der lokalen Tageszeitung Asahi Shimbun haben etwa 30 Unternehmen sowie 50 Privatpersonen Gewinne, die auf ca 83 Mio. Euro geschätzt werden, nicht gemeldet. Die Gewinne sind auf Trading von Kryptowährungen zurückzuführen. Da darauf jedoch hohe Steuern anfallen, wurden die Gewinne vor dem Staat geheim gehalten. Die Behörden meinen allerdings, dass wenn Bitcoin als legitimes Zahlungsmittel dient, auch Steuern auf die Gewinne der Tradinggeschäfte bezogen werden müssen.

Bei den Untersuchungen der Spezialabteilung „Tokyo Regional Taxation Bureau“ erfragten sie von mehreren Betreibern von Exchanges eine Liste, die die Namen und Transaktionen der Kunden aufzeigt. Ihr Augenmerk legten die Steuerfahnder dabei auf hohe Gewinne, die durch Trading erzielt wurden.

Die Regulierungen in Japan sehen vor, dass Gewinne aus Kryptowährungen als „sonstige Einkommen“ mit bis zu 55% besteuert werden. Ab einer jährlichen Summe von 1700 Euro sind Wallet-Besitzer dazu verpflichtet, diese Einnahmen zu melden.

Durch diesen Zwischenfall sollen nun ab Januar 2020 Steuerbehörden unter Gewissen Zuständen – wie das Erreichen der 1700 Euro – die Kundennamen von den Exchanges zu erfragen. Diese müssen mit einer Geldstrafe rechnen, falls sie das Herausgeben der Daten verweigern.

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